Die Provinz Quebec ist im Begriff, die erste Provinz in Kanada und die erste Region auf dem amerikanischen Kontinent zu werden, in der Sterbehilfe gesetzlich erlaubt sein soll, ohne zuvor eine Volksbefragung durchgeführt zu haben. Die Einwohner bitten nun die Welt, ihren Einfluss geltend zu machen und dabei mitzuhelfen, die Regierung von Quebec davon abzuhalten, das entsprechende Gesetz zu beschliessen. In diesem Video erzählen verschiedene Einwohner von Quebec aus unterschiedlichen sozialen Schichten ihre persönliche Geschichte und sprechen über die Gefahren des Missbrauchs, den solch ein Gesetz nach sich ziehen würde, falls es verabschiedet wird.

Die 16-jährige Nadine hat eine aggressive Form von Leukämie und sogar die qualvolle Erfahrung einer Knochenmarkstransplantation überstanden. Sie erzählt, dass sie, wäre der Gesetzesvorschlag damals bereits in Kraft gewesen, die lebensrettende Chemotherapie verweigert hätte, obwohl sie gerade einmal 14 Jahre alt war. Das Gesetz würde es 14-Jährigen erlauben, ohne Einwilligung ihrer Eltern die Behandlung abzulehnen. Zum Glück war das Gesetz nicht in Kraft – Nadine lebt und es geht ihr gut. Ihre Mutter Claude bekräftigt, wie wichtig die Unterstützung und die Liebe ihrer Familien für junge Menschen sind, damit sie eine Zeit in ihrem Leben überstehen können, in der sie besonders verletzlich sind.